Michail Schischkin

Michail Pawlowitsch Schischkin (Michail Pavlovič Šiškin), geboren am 18.1.1961 in Moskau, UdSSR, absolvierte ein Studium der Germanistik und Anglistik an der Staatlichen Pädagogischen Universität Moskau, währenddessen militärische Ausbildung als Militärübersetzer. Darüber hinaus war er Offizier der Sowjetarmee, Leutnant der Reserve. Nach Studienabschluss war Schischkin drei Jahre lang als Journalist für die Jugendzeitschrift „Rovesnik“ (Der Gleichaltrige) tätig. Anschließend unterrichtete er Deutsch und Englisch an einer öffentlichen Schule in Moskau. Er begann seine schriftstellerische Laufbahn 1993 bei der Zeitschrift „Znamja“ (Das Banner), in der er zunächst auch seine Werke veröffentlichte. 1995 Umzug aus familiären Gründen in die Schweiz. Arbeit als Übersetzer für die Migrationsbehörde im Asylwesen. Ab den 2000er Jahren zahlreiche Literaturpreise. Neben seinem literarischen Werk ist er auch für seine kulturhistorischen Reflexionen über die Schweiz und Russland sowie literarische Essays über Autoren der Moderne bekannt. Seine Essays wurden in den wichtigsten Zeitungen im deutschsprachigen Raum sowie in internationalen Medien, wie „The New York Times“, „The Wall Street Journal“, „The Guardian“ und „Le Monde“ publiziert. Schischkin ist Mitglied des Schweizerischen Schriftstellerverbandes, des Deutschschweizer PEN-Zentrums, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und Mitgründer des PEN Berlin. 2024 wurde Schischkin ausgewählt, die Schillerrede in Marbach zu halten.

*  18. Januar 1961

von Alexander ...